Als meine Kleene und ich am Samstag Nachmittag friedlich durch die Stadt schlenderten, war uns kurzerhand danach am Sonntag einen Kurztrip zu machen. Spontan wurden das Ausflugsziel definiert und die Tickets gekauft.
Freiburg im Breisgau war also das Ziel. Genauer gesagt: der Freiburger Weihnachtsmarkt.
So sass man dann am Sonntag frühmorgens am Frühstückstisch um festzustellen, dass der Pass nicht griffbereit und gewünschte warme Kleidungsstücke nicht auffindbar waren. Also husch husch noch eine Suchaktion inkl Wohnungswechsel hingelegt um schon kurz darauf im Bus nach Baden zu sitzen.
Von da an gings dann geruhsam und halbschlafend (Zeit für Kaffe war ja nicht, und auch der Bordkaffewagen streikte an diesem Morgen) nach Basel. Da durfte dann endlich der langersehnte Kaffe genossen werden, bevor es mit dem ICE (1 Minute vor Abfahrt, “Normalerweise musste ich hier ja ICE Zuschlag bezahlen”, *schluck* *Billet hervorkram*, “Gib mal her, ich geh kurz fragen!” —- “Alles klar, ist bei uns inbegriffen”, *phu*) nach Freiburg weiterging.
Angekommen hiess es erst mal Gepäck verstauen. Schliesslich hat man unterwegs noch gelernt und möchte die netten Bücher nicht zwingend durch ganz Freiburg schleppen.
“Wo sind denn hier die Schliessfächer?”
“Die müssten eigentlich gleich da drüben sein, aber irgendwie ist da nix mehr…”
“Doch schau mal, das ist ja eine Automatisierte Gepäckaufbewahrungsanlage. Cool!”
Um ein vielfaches von Gepäck erleichtert ging es weiter an den Weihnachtsmarkt, welchen wir nach erstem Süssigkeitenshopping gleich wieder verliessen um uns die Stadt anzusehen. Anbei einige Eindrücke welche wir sammeln durften:
Hungrig durch die schönen Eindrücken und halb durchgefroren von den eisigen Temperaturen, begaben wir uns auf die Suche nach etwas zu Essen.
Nach dem “der Schlappen” schlapp gemacht hat (Öffnungszeit um 15.00 Uhr), suchten wir uns ein lauschiges Plätzchen mit ein bisschen Sonne.
Gesagt, getan und gefunden bei aran am Augustinerplatz, wo wir uns mit Gulaschsuppe, Heissen Kartoffeln mit Füllung, Kaffe und Tee eindeckten.
Alsbald frisch gestärkt und mit aufgefülltem Nikotinvorrat gings noch mal durch die Stadt, am Krokodil vorbei zurück an den Weihnachtsmarkt, um sich dem Glühweintrinken und Waffeln schlemmen hinzugeben. Satt geschaut, getrunken und gegessen machten wir uns anschliessend auf den Rückweg zum Bahnhof, zumal sich die Sonne langsam wieder verabschiedete und es beissend kalt wurde.
Nun galt es den Heimweg anzutreten. Noch schnell das Gepäck geholt, in den Zug gestiegen, frech ein 6-er Abteil für sich alleine reserviert und schon konnten die müden, durchgefrorenen Knochen gestreckt werden.
Ein wirklich schöner Sonntag mit meiner Kleenen, den ich sehr genossen hab. Vielen Dank dafür!
Ach ja, unsere Ausbeute vom Tag